Diäten und Co
Trennkost Diät, Abführmittel, Atkins Diät, Diätpille und Co - Einfach mal
eine Diät machen, um das Gewicht zu reduzieren, führt meisten nicht zum
gewünschten Körpergewicht. Außerdem können Diäten vermutlich
Vorläufer für ein gestörtes Essverhalten oder schon eine Essstörung
sein. Viele versuchen auch durch Hungern, durch die Einnahme von
Nahrungsergänzungsmitteln, Appetitzüglern oder mit Abführ- und
Entwässerungsmitteln ihrem Schönheitsideal zu entsprechen. Häufig
weichen aber diese Vorbilder vom Normalgewicht ab.
Einige gehen sogar noch einen Schritt weiter und ziehen chirurgische
Eingriffe, wie Fettabsaugen, in Betracht, obwohl gesundheitliche Risiken
bestehen könnten. Daneben gibt es noch weitere zahlreiche Angebote zur
Gewichtsreduktion, die angeblich den gewünschten Erfolg versprechen
sollen. Dem sollten Frauen, Männer und Jugendliche aber sehr Kritisch
gegenüberstehen. Solchen Wundermittelchen, auch wenn diese vielleicht als
pflanzlich deklariert werden, können wahrscheinlich abhängig machen und
die Gesundheit gefährden.
Auch Kinder haben bereits Diäterfahrungen
Das Problem ist ja schon länger bekannt, dass Deutschlands Kinder
immer dicker werden. Der Grund: Häufig falsche Ernährung und
Bewegungsmangel. Schon unter den 10-jährigen gibt es bereits
Diäterfahrungen, nach einer Statistik sind es rund 30 Prozent. Unter den
jugendlichen sind es rund 60 Prozent, die gerne dünner aussehen
möchten.
Die Frage, ob Mann, Frau oder Kind zu dick sind, kann von vielen
Faktoren abhängen. Bei Erwachsenen wird für die Messung des Gewichts der
sogenannte Body-Maß-Index (BMI) zugrunde gelegt. Errechnet wird er aus
Körpergewicht geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat.
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden sogenannte
BMI-Perzentilkurven (Wachstumskurven) zur Beurteilung des Gewichts
verwendet. Am Besten ist es, wenn man sich beim Kinderarzt danach
erkundigt.
Diät - Tipp
Bevor man mit einer Diät beginnt, sollte man erst einmal über die
eigenen Ess- und Lebensgewohnheiten Bilanz ziehen. Es sollte einem wieder
klar werden, dass es viele Lebensmittel gibt, die von Natur aus
kalorienarm sind. Viel Obst, Gemüse, zuckerfreie Getränke oder
Milchprodukte, die wenig Fett enthalten können schon dazu beitragen, das
Körpergewicht zu reduzieren. Viel Bewegung und vor allem Sport tragen
ebenfalls zur Fettverbrennung bei. Vielleicht kann man da auf die vielen
angepriesenen Wunderdiäten verzichten.
Wem es schwer fällt, seine Ess- und Lebensgewohnheiten allein zu
ändern, sollte sich vielleicht an eine professionelle Selbsthilfegruppe
wenden. Denn in der Gemeinsamkeit fällt doch vieles leichter. Zudem kann
ein von einem Ernährungsexperten oder Arzt aufgestellter Ernährungsplan
kann helfen, die alten Essgewohnheiten abzustellen.
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